Eine kleine Geschichte zum Gin

Der der in Hanau  geborene Mediziner Francois de la Boe, der im holländischen Leiden tätig war, gilt als Erfinder des Gin. Er produzierte erstmals um 1650 Tropfen auf Basis von Alkohol und Wacholder gegen Magenbeschwerden, die er Genever nannte.

Als die Briten im spanisch-holländischen Krieg von 1568 bis 1648  die Holländer unterstützen, lernten sie auch den Genever kennen, der zwischenzeitlich nicht mehr als Tropfen, sondern als billiger Alkohol unter das einfache Volk geraten war. Sie nahmen den Genever mit auf ihre Insel und tauften ihn kurzerhand in Gin um. Dieser erlebte seinen Aufschwung durch das 1.Gin Act (Gesetz) der Briten im Jahr 1738. Darin wurde die nicht lizensierte Destillation des Gin für jedermann erlaubt, gleichzeitig aber der Import ausländischer Spirituosen bei schwerer Strafe verboten. Das änderte aber nichts an der immer noch schlechten Qualität des Gin, der als Fusel unter die Massen gelang. Um 1727 tranken etwa 6 Millionen Engländer 5 Millionen Gallonen Gin im Jahr und der Massenalkoholismus wurde zu einem ernsthaften Problem. 1740 übertraf die Gin-Produktion in England mit mehr als 400 Destillerien sogar die Bierproduktion.

Der schlechte Ruf des Gin änderte sich erst mit dem Gin Act 1751, als der Verkauf nur noch durch lizensierten Händler gestattet und die Produktionsmenge begrenzt wurde. Dieser Gin Act steigerte nachhaltig die Qualität des Gin. Der Gin wurde jetzt gesellschaftsfähig und galt auch in den vornehmeren Gesellschaftsschichten als sanftes und geschmackvolles Alkoholika. Er entwickelte sich zu einem hochwertigen Produkt, dessen Erfolgsgeschichte bis heute Bestand hat. Durch seine Vielseitigkeit und durch die Tatsache, dass der Gin den Geschmack anderer Cocktail-Zutaten fördert, anstatt ihn zu überdecken, wurde er zu einer der wichtigsten Spirituosen in jeder Cocktail-Bar!

 

Im Sinne dieser Tradition haben wir unseren eigenen Gin entwickelt, der nur aus hochwertigen Produkten hergestellt wird.

 

Unser Gin Nr. 46,4, erreichte im Juli 2016

bei dem Degustationswettbewerb
Brände, Geiste & Liköre,
Die besten Brennereien 2016,

durchgeführt von Selection, das Genussmagazin,
eine sehr gute Bewertung von 3 Sternen.